Prototyp 1 - Digitale Achtsamkeit
Digitale Achtsamkeit hilft, Ressourcen zu sparen, den CO2-Fußabdruck zu verringern und sich mental zu entlasten.
Digitalität ist sichtbar und braucht Energien um zu funktionieren. Wer glaubt, E-Mails zu schreiben sei „sauberer“ als Papier zu bedrucken, irrt. Nur im bewussten Umgang mit den Prozessen und Materialien können Ressourcen gespart, die Arbeit der involvierten Menschen wertgeschätzt und die eigene mentale Arbeit sinnvoll eingesetzt werden. In der Kulturarbeit werden Unmengen an E-Mails versendet, Video-Konferenzen abgehalten und Social-Media-Kanäle bestückt. Der digitale Impact und die sich bewegenden Datenmengen sind enorm und damit die Menge an Elektrizität, um die Computer und Büros, aber auch die Server auf der ganzen Welt mit Strom zu versorgen.
Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die tiefere Einblicke in die Welt des Internets haben als wir. Wir erhielten Workshops zum Wesen des Internets und führten unzählige Gespräche. Wir entwickelten Projekte, um zu verstehen, welche Rolle Digitalität für uns spielt.
Die Erkenntnisse aus diesen Aktivitäten führen uns zu den folgenden Handlungsempfehlungen. Probiert sie doch einmal aus.
Handlungsempfehlungen
Sensibilisiert Eure Kolleg:innen, Partner:innen und Kontakte für den bewussten Umgang mit digitalen Abläufen. Ermutigt sie, weniger Daten zu senden und E-Mails zu löschen. Das gilt auch für Festplatten und Clouds. Jeder Speicher benötigt Energie.
Fragt Euch, warum Ihr eine E-Mail schreibt und nicht anruft oder die Person direkt ansprecht.
Beobachtet Euer Online-Verhalten. Wie viel Zeit verbringt Ihr in Social Media? Seid ehrlich zu Euch selbst: Wie viel davon inspiriert Euch wirklich? Was von dem, was andere teilen, macht Euch froh?
Öffnet das E-Mail-Programm nur an bestimmten Zeitpunkten am Tag. Sucht Euch Orte in der Natur für ein Treffen mit Projektpartner:innen oder geht zusammen spazieren um Ideen für ein Projekt zu spinnen.